Kriminelle Gedanken

Dezember 8th, 2008 by adibas

Mann kann die Abneigung zum Gangsta-Rap am besten nachvollziehen, wenn man das Lied von Schooly Ds “P.S.K. - Whar Does it Mean?” hört, dass Geständnis eines brutalen Strassenkids, das zu den sogenannten Parkside-Killers in Philadelphia gehörte. Aber nicht alle Rapper die gewalttätige Texte schreiben sind gewalttätig. Natürlich gibt es auch Gewalttäter, aber Gangster-Rap verfügt über ein weites Spektrum an künstlerischen Darstellungsformen, nämlich viele Zeilen in denen es um Gewalt geht, sind Cartoons, deren Bilder realitätsnah sind.

tupac-1.jpgViele gute Rapper wurden als Gangster bezeichnet, obwohl es ihnen nicht nur um Crack und Verbrechen ging, Tupac Shakur und Notorious B.I.G. Es wurde sehr viel Unsinn über die beiden erzählt, sie seine Opfer ihrer brutalen Texte, Märtyrer und Verbrecher. Dabei waren beide Männer Pioniere. Sie hatten nichts mit der East/West Coast-Schmiererkomödie zu tun, denn die beiden verhielten sich komplementär zueinander, auch wenn sie nach aussen nicht zusammenpassten. Tupac und Biggie sangen von einem Crack-verseuchten Amerika, dass heisst aber nicht, dass sie dies guthiessen. Sie machten harte, nachdenkliche, anschauliche, bewusste, gewaltvolle und amerikanische Pulpkunst.

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Crack up

Dezember 4th, 2008 by adibas

Gangsta-Rap zählt als Nebenprodukt von Crack, warum HipHop zum Sündenbock zu allem und jedem wurde ist kein Rätsel, zuerst kamen die Crack-Rocks, dann kam Gangsta-Rap.

poe_g36k_ren1.jpgMit dem Geld, welches mit Drogen verdient wurde, wurden Waffen angeschafft, was die Mordrate in Washington (D.C.), Los Angeles, Detroit und Gary (Indiana) auf Rekordhöhe anwachsen liess. Da die Dealer keine Skrupel hatten und ihre Waffen völlig wahllos brauchten, rüsteten auch die Bewohner dieser von Drogen heimgesuchten Gegenden auf. Die Polizei war unfähig, den Drogenhanden zu unterbinden und die Regierung hatte Desinteresse, dieses Problem zu lösen. Dies führte zum Zerfall der Nation.

Gangsta-Rap tauchte in den Achtzigern auf und hatte Ende des Jahrzents den Höhepunkt. Die harten Gangsta-Rapper hatten bei den Jugendlichen einen Rebellenstatus. In den Neunzigern verlor er wieder an Bedeutung und das alles völlig parallel zur Entwicklung des Crack-Konsums.

Kinder, egal wie alt sie waren, hatten Zugang zu allen Drogen. Dies ist ein weiterer Grund, warum Gansta-Alben, die angeblich nichts mit der Erfahrungswelt weisser Jugendlichen zu tun habe, so beliebt bei hnen waren.

knast.jpgIn den Neunzigern wurden wegen der Crack-Seuche viele schwarze Männer eingesperrt. Da viele eingesperrt waren, kannte auch so gut wie jeder, jemanden der eingesperrt war. So kam es auch, dass Filme und Lieder die mit Verbrechen oder Folgen der Verbrech zu tun haben, so einen grossen Erfolg hatten. Natürlich haben auch einige HipHop-Platten ömit der Knast-Kultur zu tun und übten so einen gewissen Reiz aus. Das war nicht alles, die ganze Mentalität der Schwarzen veränderte sich. Die Erlebnisse der Häftlinge wurde auf die ganze Gemeinschaft übertragen und so kam es, dass die schreckliche Haftstrafe zu einer Statusfrage wurde. So hiess es, dass die Haftstrafe den Beginn der Männlichkeit markierte. Die Bedürfnis- und Befriedigungsmuster junger Männer wurden durch die sexuellen Aktivitäten geprägt, wie sie hinter Gittern stattfinden. Da es sich häufig um Vergewaltigungen handelt, werden diese nicht als Äusserung sexueller uOrientierung gewertet, sondern als Akt der Kontrolle und Beherrschung, was in Übereinstimmung mit dem Gangsta-Kodex liegt: Sex, der auf diese Weise stattfindet, hat nichts mit Liebe zu tun, sondern lediglich mit Macht. Am Sex sieht man, wie im Gefängnis das Verhalten ausserhalb der Mauern beeinflusst wird. Allesamt charakteristische Motive des Gansta-Rap stehen im Zusammenhang mit der grossen Zahl von Afroamerikaner, die in den Neunzigern eingesperrt waren.

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Crack

Dezember 1st, 2008 by adibas

crack-15.jpgIm HipHop wurde Crack zum ersten mal im Track “White Lines” von Grandmaster Flash & The Furious Five featuring Melle Mel von 1983 erwähnt, sowie in “Batterram” von Toddy Tee 1985, wo bereits ein Mini-Panzer beschrieben wird, den die Polizei bei Crack-Häusern einsetzte. Kurz darauf waren die Medien voll mit Diskussionen über Crack und HipHop. 1992, schätze man, dass alleine in New York 150′000 Menschen im Drogenhandel tätig sind. 40 % aller Crackhaus-Bewohner waren Frauen. Wenn es damals darum ging, den Sinn des Lebens zu definieren, wurden materielle Dinge immer wichtiger und Dinge wie Kinder grossziehen oder Liebe zwischen zwei Menschen, hatte keine Bedeutung mehr. So wurden Kinder zu Wegwerfartikel und Sex zur Währung.

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Gangster - echte und unechte

November 27th, 2008 by adibas

Als die Schwarzen mit sicherem Einkommen abwanderten, was dazu führte, dass die Kriminalität in den alten Gebieten stieg, zogen die Weissen, die dort lebten, weg. Die Zunahme an Verbrechen hatte vor allem mit Drogen zu tun. Durch den Siegeszug des Heroins, entstand eine neue, fiese Art von schwarzen Gangstern, da nun auch asiatische und lateinamerikanische Drogenhändler auftraten.

Vor Heroin, bis in den späten siebziger Jahre, war der typische schwarze Kriminelle ein “Nummbers Runner”, der für andere kleine Wetteinsätze platzierte und ein Teil des Gewinns einkassierte. Diese Typen hielten viele schwarze Gegenden zusammen, den dies war eine gemeinsame Begeisterung, die den Alttag erträglicher und zugleich schlimmer machte. Zu den anderen Kriminellen gehörten die Trinker und Zuhälter.

Der Zuhälter war für viele eine faszinierende Erscheinung, da er die Fähigkeit hatte, andere zu beherrschen und durch Geschäftssinn, sexuelle Potenz, psychologisches Gespür oder rohe Gewalt dazu zu bringen, mit anderen ins Bett zu steigen und ihm das verdiente Geld zu überlassen. Er war also ein vergötterter “Anti-Held”.

Die Gegenfigur war der Trinker, der Vorgänger des Heroinsüchtigen. Man sagte, dass er, die Grossstadttragödie verkörperte. Heroin-Junkies waren in den Siebzigern nichts Neues in den schwarzen Bezirken, nur im Unterschied zu den Trinkern, blieben sie in der exklusiven Welt des Jazz und der Musikclubs unter sich.

Mann kann die ganze Veränderung dieser Kriminalität an der schwarzen Popkultur der sechziger und siebziger ablesen.

angel-dust.jpgEnde der achtziger Jahre nahm der Heroinkonsum aufgrund der schlechten Versorgungslage ab, aber es wurde schnell ein Ersatz von der Drogenindustrie gefunden. Angel Dust alias PCP (Phencyclidin), eine künstlich hergestellte psychoaktive Droge. In den Anfängen von HipHop war dies die meist verbreitete Partydroge. Viele Rap-Stars und ihre Fans kamen bereits zugedröhnt an HipHop-Events. So wurde Angel Dust auch zu einer kreativen Stimulans der HipHop-Kultur.

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Sugar Hill Records

November 26th, 2008 by adibas

sugarhillgangtt3.jpgIm Oktober 1979 tauchte eine Single von der Sugar Hil Gang auf, nämlich “Rapper’s Delight”. Diese Single war im Affentempo ausverkauft und erfreute zuerst die USA und zum ersten mal die ganze Welt. Dies war ein regelrechter Donnerschlag, im positiven Sinne, für die HipHop-Kreise. Mit diesem Song wurden die MCs von Manhattan zu Rappern, diese Bezeichnung hat sich bis heute gehalten, obwohl Vertreter der Old School immer noch lieber von MCs sprechen.

Durch den neuen Hit bekam HipHop immer mehr Anhänger und so wurde das grösste HipHop-Imperium errichtet, Sugar Hill Records. Das Unternehmen baute eine Band auf, organisierte Exklusiv-Tourneen und brachte die ersten ganzen Alben von HipHop-Künstlern heraus. In den vier Jahren nach dem Erfolg von “Rapper’s Delight” kamen von Sugar Hill Records viele wichtige HipHop-Platten heraus, wie “The Message” und “The Adventures of Grandmaster Flash on the Wheels of Steel”. Dieses Unternehmen war von 1979 bis 1983 das grösste und bekannteste Unternehmen der ganzen Musikbranche, das HipHop unterstützte.

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Delinquent Habits

November 26th, 2008 by Rob-E

delinquent2.jpgNach gut zwei Jahren besucht die 3-köpfige Crew aus LA wieder die schöne Ostschweiz. Bei einem Auftritt der Delinquent Habits wird die ganze Nacht zu Hits wie “Tres Delinquentes” abgefeiert und getanzt. Delinquent Habits, welche bereits fünf Alben released haben, werden am 26. Dezember im “Gare de Lion” (Wil) auftreten und für das schweizer Publikum wieder einmal eine unvergessliche Nacht bereiten!

Einlass ab 22:00 Uhr

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Ill Bill & Big Left in Zürich

November 26th, 2008 by adibas

Ill Bill von La Coka Nostra kommt mit seiner “The  Hour  Of Reprisal” Album Tour nach Europa. Im Gepäck hat er Big Left (La Coka Nostra) und DJ Illegal (Snowgoons).

Zürich

12.12.2008

Ill Bill, Big Left & DJ Illegal (Snowgoons)

Special: Sicknature

Einlass & Beginn: 21:00 | 22:00 Uhr

Vorverkauf: Starticket

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Ill Bill & Big Left in St. Gallen

November 26th, 2008 by adibas

Ill Bill ist zusammen mit Big Left zurück in der Schweiz und kickt am 5. Dezember 2008 im KUGL St. Gallen und am 12. Dezember 2008 im Dynamo, Zürich seine Lines.

St. Gallen

5.12.2008

Ill Bill, Big Left & DJ Illegal (Snowgoons)

Support: Odium & The Dawn

Einlass & Beginn: 22:00 Uhr

Vorverkauf: Bro Records & Freshcuts St. Gallen

Vorverkauf: Starticket

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Ill Bill & Big Left

November 26th, 2008 by Rob-E

illbill2Ill Bill ist eine Untergrundlegende. Als ehemaliger Kopf der Formation Non Phixion machte er durch seine aggressive Stimme auf sich aufmerksam und überzeugte sowohl in der Crew, als auch bei Solo-Joints und Features mit seinem Bruder Necro, B-Real oder Jedi Mind Tricks. Mit La Coka Nostra hat er eine neue Heimat gefunden und releaste vor im September sein Solo-Album “The Hour of Reprisal” mit Features und Produktionen von DJ Muggs, DJ Premier, Necro, DJ Lethal, T-Ray, Sicknature, Cynic & Hero, Raekwon the Chef, Immortal Technique, Tech N9ne, Vinnie Paz (Jedi Mind Tricks), La Coka Nostra, B-Real, Howard Jones (Killswitch Engage), Bad Brains und Max Cavalera (Sepultura/Soulfly).

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Renaissance Ballroom

November 25th, 2008 by adibas

ballroom.jpgIm Renaissance Ballroom, ein alter heruntergekommener Tanzpalast, wurden viele Tanzveranstaltungen und Konzerte veranstaltet. In den Siebzigern hatten Gums’ Rolls Royce Movement und andere kleinere Promoter in diesem Ballroom mit der Disco-Welle abkassiert. Durch junge DJs, MCs und Breaker entwickelte sich der Ort allmählich zur Updown-HipHop-Zentrale. Allerdings wurde man aus diesem Ballroom rausgeschmissen, denn Reverend Calvin Butts, ein Priester, sah in diesen Partys die Verkörperung des Bösen. Denn nur wenige Schritte von seinen Hallen entfernt, wurde Drogen konsumiert, es kam zu sexuellen Handlungen und es gab noch viele weitere Störfaktoren. Reverend Butts, war damit der erste, der das Image eines erbitterten Feindes der neuen Jugendkultur erworben hatte. Es ging Jahre später sogar soweit, dass Rap-Platten auf den Stufen seiner Kirche zerstört wurden, um gegen ihre negativen Botschaften zu protestieren. Für Butts war der Rausschmiss der Rolls Royce Movements nämlich nur ein Punktesieg der ersten Runde.

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