Heute war ich in unserem Studio (FloZound Studio) und habe ein neues Lied aufgenommen. Das Lied trägt den Namen “Hobby” und geht darum, dass viele welche kein Hobby oder keine Freunde haben, nur am Bahnhof hängen, Leute anficken und Drogen verticken. Es zeigt eine Problematik, die es fast überall gibt und auch jeder kennt.
Vom 13. bis 15. Juli 2007 findet das Openair Frauenfeld statt. Dieses Festival hat ein hammer Programm zu bieten, leider wimelt es von Kiddies. Aber da sowieso alle sturzbesoffen sein werden, wird man diese nicht beachten. Mir ist es aus finanziellen Gründen leider nicht möglich, dieses Openair zu besuchen. Allen anderen wünsche ich viel Spass.
Es ist wieder so weit, am 29. Juni beginnt das Openair St.Gallen 2007. Ich persönlich gehe dieses Jahr nicht der Bands wegen dahin, sondern einfach um Spass zu haben. Was ich allerdings auf keinen Fall verpassen möchte, sind Wurzel 5 und Stress. Trotz des etwas langweiligem Programm denke ich, dass es ein hammer Wochenende wird. Am 30. Juni feiere ich somit meinen Geburtstag vor meinem Zelt.
Ich werde Regelmässig mehr von meinem Wissen über die HipHop-Geschichte preisgeben. Damit alle Fragen, Kritiken und Gerüchte aufgedekt werden. Ich denke, dass dies auch für Personen, welche sich nicht für den HipHop begeistern, interessant ist.
Drogen und Basketball spielten für den HipHop eine wichtige Rolle. Das HipHop unter der Regierung Reagan entstand und das Rap aus der selben Stärke und Lebensenergie hervorging, die durch Crack vernichtet wurde, ist kein Zufall. Dealer verkauften Ihren Stoff vor allem in der Nähe von Basketballplätzen, der Ort, an dem folgende Lebensträume hochfliegen: berühmt werden, das grosse Geld machen und seinen eigenen Stil entwickeln.
Es heisst immer wieder, dass Basketball viel mit HipHop gemeinsam hat und das Basketball sehr wichtig für den HipHop sei. Das komt daher, dass die Musik und der afroamerikanische Sport zusammen gehört, seit Louis Armstrong ein Baseballteam sponserte. Er kam immer sehr schick und edel gekleidet an die Spiele seiner Mannschaft. Genauso wie es sich auch bei Basketballspielen und Boxkämpfen gehört. Bei diesen Sportarten traf man immer sehr viel schwarze Prominente an, welche die heftige Kritik der Weissen, die Bewunderung der Schwarzen und der plötzliche Geldsegen mit all seinen Konsequenzen verbindet.
Beim Basketball ging es nicht nur darum um zu gewinnen, sondern um mit Stil den Sieg zu erringen. Die rauschende Poesie der Bühne und Dancefloors hat ihre Parallele in der fantastischen Beinarbeit der afroamerikanischen Sportler. Die Tatsache, dass Basketball ein Spiel ist, das innerhalb des Mannschaftskonzepts genügend Freiraum für individuelle Ausdrucksmöglichketien bietet, ist ein Hauptgrund, dass es zu einer der wichtigsten Plattform für den afroamerikanischen Stil und so auch für den HipHop wurde.
Auf wunsch von dnz9r ein Beispiel für einen Spielzug mit Stil.
In den typischen Sommerwochenenden der dreissiger Jahre fand im Süden der USA ein nächtlicher Boxkampf, der “Battle Royal” statt. In diesen Käpfen verbanden sich zwei junge “Farbige” die Augen, um blind gegeneinander zu kämpfen. Es gab nur eine Regel, kräftig zuzuschlagen. Derjenige, welcher am längsten auf den Beinen stand, bekam ein minimales Preisgeld. Dieser Kampf war für weisse männliche Zuschauer bloss ein Auftakt zu langen Partynächten.
Im HipHop gibt es Zeiten, an denen er an ein Battle Royal erinnert. Nämlich dann, wenn Rapper in den Ring steigen, um verbal, emotional und auch physisch aufeinander einzuprügeln, zum Vergnügen eines Publikums.
Wir können Dankbar sein, dass wir nicht mehr in den dreissigern Leben. Diese Wettkämpfe waren für die Entwicklung zwar sehr wichtig, aber die Erscheinungsform von HipHop ist zu vielfälltig und nicht selten wiedersprüchlich, um sie in deiner einzigen Metapher abzubilden.
Wer etwas über die Geschichte des HipHop erfahren möchte, sollte das Buch XXX- Drei Jahrzehnte HipHop von Nelson George lesen. Es beinhaltet alles über HipHop, von der Entstehung bis heute. Ich selbst habe dieses Buch schon gelesen und meine IDPA (Interdisziplinäre Projektarbeit) darüber geschrieben. Das Interessante an diesem Buch ist, dass der Autor die Geschichte nicht nur miterlebt, sondern auch, mit seinen Gesangskünsten, mitgewirkt. Es werden nicht nur die positiven Dinge von HipHop erläutert, sondern auch negative Ansichten werden erwähnt. So kann der Eine oder Andere vielleicht Kritiken eher verstehen.
Pyro & Zitral (Team Basel-Stadt) gewinnen zum dritten mal in Folge den Battle der Kantone III. Herzliche Gratulation. Der Battle ging am Samstag, 02.06.2007 über die Bühne. Mehr über den Battle selbst, findet ihr hier.
Ich nehme am soundcheck von mycokemusic.ch teil. Für einen Erfolg brauche ich eure Hilfe. Es geht darum, wer vom Publikum (User auf der Seite von mycokemusic.ch) am meisten Stimmen bekommt. Die Gewinner werden ans Gurtenfestival eingeladen, um dort gegeneinander anzutretten. Die Band, welche sich an diesem Festival behaupten kann, bekommt ein Preisgeld von 20′000 CHF und bekommt vom MyCokeMusic - Team, ein Jahr lang, professionelle Beratung. Fände es toll, wenn ihr mich unterstützen könntet.
Am Samstag, 02.06.2007, findet wie jedes Jahr auch im 2007 das legendäre Battle der Kantone statt. Der Modus bleibt der gleiche. Ein Team aus zwei Rappern repräsentieren ihren jeweiligen Heimatkanton und battlen dann gegeneinander um die Nationale Krone. Wer seinen Kanton repräsentieren will, kann sich noch bis Ende Woche unter info@damndan.ch anmelden. Über die Bühne geht der Event dann am 2. Juni im La Luna in Weinfelden. Tickets gibt es demnächst bei starticket.ch.